Hallo und herzlich willkommen zum letzten Bericht der Saison 😊
Das letzte Fasnachtswochenende verbrachten wir, wie immer, in Rorbas. Traditionell als Chlüppligüner. Bereits am Mittag fuhren die ersten Chlüppligüner mit ihren edlen Bumscontainer vor. Edel? Janic konnte von Glück reden, dass sein Laubfrosch nicht schon während der Fahrt ganz auseinanderfiel. Denn bereits auf der Autobahn flogen ihm die ersten Teile seines Chrüppel-Campers um die Ohren (laut Janic waren sie nicht richtig ANGELEIMT).

Dank der Glorreichen Idee von Olga und der Organisation von Andrea, hatten wir dieses Jahr sogar Strom in unserem Chlüppligüner-Dörfli! Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Firma Kyburz, von welcher wir den Saft abzapfen durften.😊
Ein Problem blieb jedoch noch bestehen, welches so schnell wie möglich gelöst werden musste. Da Mäse an unter einer akut lebensbedrohlichen Männergrippe litt, standen wir ohne Musikus da. Es wurde hitzig diskutiert, ein hin und her, alle verbrachen sich die Köpfe… Doch dann…
…Ein gleißender Lichtstrahl durchbrach die Dunkelheit, strömte vom Himmel herab und hüllte alles in goldenes Feuer. Aus dem Licht trat eine Gestalt, majestätisch und kraftvoll. Der Held, erleuchtet von einer Macht jenseits aller Vorstellung, hob die Hand. Mit einem einzigen Blick zerbrach er die Stille des Chlüppligüner-Dörfli. Alle verneigten sich dankend vor Ste.

Als gegen 17 Uhr alle Chlüpplis, sowie unser treuer Fanclub im Dörfli angekommen waren, knurrte bereits bei einigen der Magen. Da Olga und Brändi soooooooo einen netten Chef haben, durften wir leckere Grilladen und Kartoffelsalat geniessen.
Nach Speis und Trank (danke für’s Sponsoring vom Trank Mäse) wäre eigentlich ein Verdauungsschläfchen angebracht. Dafür blieb jedoch keine Zeit, da die Chlüpplis sich noch das Näschen pudern mussten. Wie bereits an vergangenen Auftritten, durften unsere LED Ballone nicht fehlen. Diesmal aber in der Luxus Latex Variante (Danke vill Mal Helga!).

Mit Instrumenten und LED-Ballone bestückt, machten wir uns auf den Weg zum Maskenball. Bereits um 21 Uhr durften wir als zweite Gugge auftreten. Alle etwas unsicher, ob es mit unserem majestätischen Ste.V. Musikus reibungslos klappen wird, begaben wir uns auf die Bühne. Ste schwang graziös seine Trompete in der Luft – da füllten die ersten, nahe zu perfekten Töne, den Steigwiessaal. Perfekt? Da wollen wir Mal nicht übertreiben, wir sind ja immer noch eine Gugge 😊.
Nach einem gelungen Auftritt, genossen die Chlüpplis den Abend – die einen etwas länger als die anderen. Unser jüngling Janic fand schon vor Andrea den Weg zurück ins Schlafgemach, was uns sehr verwunderte. Denn normalerweise ist unser Guggen-Grosi Andrea die erste im Schlafrock. Plötzlich standen Olga, Fritschi und Dölf allein im Steigwiessaal. Wo waren alle hin, die sind noch so jung?

Als am Morgen die Vögel zwitscherten und der Tag uns mit Regentropfen begrüsste, erwachten die ersten Chlüpplis aus ihrem Schönheitsschlaf. Die einen frisch – die anderen vergammelt (evtl. die einen Laubfrösche auch gerammelt). Nach reichhaltigem Frühstück, waren alle Chlüpplis wieder gestärkt und bereit für den Umzug.

Als der Zunftmeister anstand, regnete es in Strömen. Olga und Helga, welche sich dessen annahmen, entschieden sich kurzer Hand für eine Mitfahrgelegenheit (danke Laura) zum Saal, damit sie nicht ganz durchnässt dort ankamen. Währenddessen warfen sich die restlichen Chlüpplis in Schale und sorgten für Ordnung im Chlüppligüner-Dörfli. Plötzlich hörten die Bewohner des Dörfli beängstigende Schreie und Gelächter, welche immer näher zu kommen schienen. Die zwei Zunftmeister-Damen haben sich nicht lumpen lassen und fanden auch für den Rückweg ein passendes Gefährt.

Für den Umzug (und für unsere Jubiläumsreise) hatten wir noch Unterstützung von unserem Chlüppli-Mobil. Grossen Dank nochmals an den Fahrer Röbi und an alle Helfer, die den Umzugszuschauern fleissig Lülü verteilten und Spenden sammelten! Beim Umzugsstart (bei fast schon sommerlichen Temperaturen) waren die Chlüpplis hoch konzentriert… wie wird wohl der Umzug mit unserem Ste.V. Musikus? Doch unsere Sorgen waren unbegründet, kurz und knackig; Der Umzug lief hervorragend!

Nach der Umzugsverpflegung durften wir nochmals im Saal die Zuschauer mit unseren Klängen beflügeln. Unser Ste.V. teilte uns per WhatsApp den Treffpunkt mit. Unser Manu bestätigte als einziger mit einem Daumen hoch die Nachtricht. Da dachte er sich, dass er mit seiner neuen windschnittigen Friese erst zum ersten Paukenschlag erscheinen muss. Wieder ein Auftritt, welcher Eindruck hinterliess (Die Migros-Angestellte in Eglisau war zumindest sehr begeistert).

An dieser Stelle nochmals ein ganz grosses DANKESCHÖN an unseren Ste.V. Musikus für seinen spontanen und grossartigen Einsatz <3
Nach einem Saisonabschliessenden «AUSGESCHEISSNET» ging es zurück, um das Dorf der Chlüppligüner zu räumen und anschliessend die Heimreise anzutreten.
Fertig, Ende, Schluss. Danke Chlüpplis, für die gelungene Saison!
Zum Schluss noch der Rechtliche Hinweis; Für Rechtschreibfehler übernehmen wir keinerlei Verantwortung. Falls du doch einen entdeckst, darfst du ihn gerne mit nach Hause nehmen – er freut sich bestimmt über deine Gesellschaft.
Peace out – Olga, Lara, Brändi
PS.. Dölf Jr. : « Papi, Guggemusik isch scho no cool. Wenns so luut isch ghört niemer wenn mer vill muss furze.»
Danke für nüt….. wür de alt Dölf jetzt sägä……..
