Der Verschwundene Bericht…
Schon ein paar Nächte her ist das Fasnachtsweekend in Wartau. Manch einer mag sich fragen, wo denn der Bericht abgeblieben ist?
Nun ja – Es gab ihn einfach nicht bis anhin 😅
Der Musikus immer noch auf Wolke 7 schwebend, hat nun Familiäre Dinge zu klären, statt in die Tastatur zu hauen, und einen weitere Berichte-Bestseller zu schreiben…
Nun ja, nicht ganz! Aber so in etwa kommt es hin, und darum entschuldigt sich der Musikus Mäse ganz fest bei allen treuen Lesern über den bis anhin fehlenden Bericht.
Am Samstag 14. März zog es uns wieder einmal in Richtung Ostschweiz – Genauer nach Wartau! Ganz in der nähe von Trübbach wo unsere ehemalige Posaune Corina mit Familie und Kids zuhause ist. Ja Sie hat uns damals der Liebe wegen verlassen und ist in die Ferne gezogen… Schluchz / Heul 😭
Doch nun konnten wir Sie wiedersehen! Denn Sie besuchte uns natürlich wenn wir quasi vor Ihrer Haustüre spielen. 🥳
Ganz ungewohnt für uns Chlüpplis an dieser Fasnacht war die Schlafsituation. Schlafsituation? Ja Schlafsituation! Denn wir mussten getrennt übernachten 😭😭😭
Ein Teil war bei Andrea und Edwin zuhause einquartiert, ein anderer Teil war im Feuerwehrdepot Zuhause und ein paar Chlüppligüner zogen es vor Vor-Ort im Wohnwagen / Wohnmobil zu übernachten. Wiederum andere machten die Nacht zum Tag – Dazu jedoch später mehr…
Angekommen in Wartau starteten wir spät in den Samstag.
Als 1. stand ein Monsterkonzert auf dem Programm – Ein Monsterkonzert so wie ich es als Musikus mag!
Alle Guggen marschierten nach einander mit 1-2 Stücken auf den Platz um sich zu präsentieren, um dann am Schluss noch 2-3 Stücke zusammen zu spielen. Best of Both Worlds sozusagen! Jede einzelne Gugge kann Ihre eigenen Stärken zeigen, und doch kann das Publikum nachher noch einen grossartigen Sound erleben, wenn alle Guggen zusammen musizieren. So sollte dies sein!
Danach ging es dann an die Beizenfasnacht – Ganz klassisch und so wie es uns gefällt! Wir als nicht „all zu grosse“ Gugge haben immer Freude an Beizenfasnachten.
Sonst auf der Strasse sieht es aber für die Region welche als Fasnachtshochburg bekannt ist ziemlich leer aus…
Und trotzdem heizten wir in den Beizen und auf der Bühne im grossen Zelt den Leute mächtig ein!
Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert…
Ein Whatsapp „Sämi in 5 Min bi de Gitter“ gfolgt vu: Chumme seperat nocheee ❤️ – Ja da wusste unser Sämi noch nicht, das er nachher eine Taxifahrt für viel Geld in Anspruch nehmen wird, und dann aber doch noch nicht im Bett ist, sondern noch 30 Minuten steil den Berg hochlaufen muss! Das nächste mal wird er wohl eher: „Chume au gad mit“ schreiben 🤣
Und so war dann auch schon Sonntag morgen…
Alle die in Pfäfers stationiert waren konnten in der Klinik Pfäfers ein feines Frühstück geniessen, während andere bereits an den Zunftmeister Empfang mussten… Oder sollte ich sagen sollten!?!?
Ja der Musikus sollte eigentlich um 10:00 Uhr am Zunftmeisterempfang sein, hat er aber schlichtweg’s vergessen! Ja die Liebe raubt einem den Verstand! (Oder den Schlaf ?!?) – Naja – Zum Glück ist unsere Organisatorin Andrea gut vernetzt in Ihren heimischen Gefielden, und so bekam Sie die Infos für Startnummer am Umzug und dem Vorgehen bequem per Whatsapp…
Der Umzug war schön, trotz Fasnachtswagen mit Sound vor uns und natürlich auch hinter uns. Zum Glück strahlte der eine Wagen hauptsächlich nach Vorne Sound ab und der andere nach hinten…. So konnten wir gemütlich zwischen den Wagen unsere Musik zum besten bringen. Livemusik mit Blech und Schlag ist halt schon schöner als diese Boom Boom Musik aus der Konserve…
Den Umzug meisterten wir bravourös, mit Überraschung für den Musikus. Der Grund seines Schlaflosen Nächte und der plötzlichen Amnesie gepaart mit der Vergesslichkeit kam Ihn überraschender Weise besuchen. Sein Herz schlug fast so laut wie die Pauken von Manu, Ronny und Samy! Man hörte es Kilometer weit!
Es war nun Zeit für den letzten Auftritt im prall gefüllten Zelt! – Nochmals kurz zeigen was die Chlüpplis so auf dem Kasten haben und dann ab nach Hause!
