Rheinfelden 2026

 

 

***Fritig***

Am Fritig hemmer euse drütäger Rhyfelde gstartet. Nachem Mittag sind d’Chlüpplis langsam im Hotel ihtrudlet. s’Ihchecke isch zwar zwei bis drü Werktäg gange, aber am schluss hend denn doch no all ihres Zimmerli chöne bezieh. 

Nach und nach hend denn au immer meh Farb im Gsicht gha – di eine Gmüetlich bimene Bierli im Hotelzimmer, di andere ganz nach em Motto: Der Kluge schminkt im Zuge – oder so ähnlich. Dusse versammlet, isch denn no e spontani Idee entstande – Chlüpplis goes Influenzer … 

Denn ischs los gange, mer sind uf d’Schwiizersiite vo Rhyfelde spaziert und hend det es Wiederseh mit de Frédérique gha, wo eus immer as richtig Ort gfüehrt het das Wuchenend 🙂

Nach de erste Uftritt sind denn öbe au scho all fascht verdurstet und verhungeret, drum ischs denn sehr zügig uf Nahrigssuechi gange. 

Nach eusne zwei Beize und zwei Zelt Uftritt, hend sich d’Chlüppli ufteilt, di eine sind ide Schwiiz, di andere in Dütschland go wiiterfäschte. Die wo sich in Dütschlad ufghalte hend, hend sichs inere Privat-VIP Lounge gmüetlich gmacht. Die wo ide Heimet blibe sind, hend ihri soziali Adere zum Vorschii bracht. Sie hend enere Gugge (PlanB) ghulfe, ihre Barwage z’versorge und sind bi dene no verhocket. 

 

 

***Samschtig***

Da mir ja hend dörfe imne Hotel nächtige, sind am Morge immer meh Chlüpplis bim z’Morgebuffet erschiene. Di meiste, meh oder weniger binenand, hend sich ihri Pauke (badumm tss) vollgschlage, bevors denn au scho wieder as Schminke gange isch. 

 

Da ja Valentinstag gsi isch, hend au mir echli Liebi welle verbreite und hend eus mit Herzliballön usgrüstet. Jedoch het eus s’grandiose Wetter en Strich dur d’Rechnig gmacht. Eusi Heliumballön sind dur de Räge nume no so halbpatzig hinder eus herzoge.. eher truurig als romantisch. Naja.

Aber es het wenigstens ei sehr romantischi Begegnig geh – Am Abig vorher hend sich es Chlüppli- und es PlanB- Ehepaar fusioniert, oder au so öbis wie Frauentausch. Es weiss niemer so genau. Ufjedefall hend die sich i wenige Stund scho so lieb gwunne (mer wend nöd wüsse was vorgängig alles passiert isch und was nöd) , dasses am Valentinstag scho Gschänkli geh het. 

Scho bis uf d’Underhose und Tanga nass, hemmer denn de Chinderumzug bestritte, wo so mässig viel Bsuecher gha het – verständlich, d’Chlüpplis hettet sich au lieber im trochene ufghalte.

Nachem füecht aber fröhliche Chinderumzug hend sich di eine is trochene verzoge, di andere hend am Wetter trotzt. Zum Abschluss vo de Chinderfasnacht hend mer d’Lüüt dörfe ufem Zähringerplatz  mit eusne wundervolle Kläng beglücke. 

Da hend d’Büüch vo de Fressgugge Chlüppliseck au scho wieder knurret. Zum Glück hemmer gueti Spaghetti in Ussicht gha. Da de Dölf no sin 80igste Geburtstag gfiiret het, het er eus d’Getränk zum z’Nacht offeriert, danke viiiill mal liebe Dölf. 

Da aber s’Klima dete nöd allne ganz eso pässlet het, hend die einte in Salmen disloziert. Mit Wulledecki, Schaffell und Chrütertee hend sich di frührende bim holländische Griech ufgwärmt. De isch au no über de Hopfetee ufklärt worde, und cha de ez au i sini Getränkecharte ufneh. De Rest isch während dere Ziit im Rumpelzelt oder bi de Selbsthilfegruppe verwiilet. Im Rumpelzelt het denn de Dölf sini churzi Karriere bi de coole Posuune an Nagel ghänkt. Isch aber denn doch nöd so schlimm gsi, er het sis Instrument doch wieder mitgno. 

Nacheme wiiter Uftritt ufem Zähringerplatz, hemmer im Manhatten gspillt. Mit eusem Döngsi Dängsi hend mer bi einige romantischi Gfühl usglöst… 

Nach dem glorriiche Uftritt simmer wiiterzoge und im Leue glandet. Bi bescheidenem Publikum, also öbe 4 Nase, isch au de Uftritt gschafft. Mer sind aber scho froh gsi, hets nöd meh Zuehörer gha.. es isch recht kuschlig gsi. 

De nöchst und letscht Programmpunkt vom Abig isch de Fackelumzug gsi. Startnummer 3. De Umzug isch zum Glück nöd so stürmisch verrägnet gsi wie vor zwei Jahr, trotzdem simmer all froh gsi, wo mer eus hend dörfe zrug uf de Heiweg mache. s’hend aber nöd all s’riise nachere warme Duschi gha.. 

 

Di letschte paar Chnoche hend am Wetter trotzt und hend wiiter gfäschtet. A dere Stell müemer jetzt no über d’Erlüüterige vom Herr D…….ölf  schriibe. Nachem verlah vom Rumpelzelt het er uf halber Strecki festgestellt, dass er plötzlich e mit Diamantebestückti Handyhülle het. Dezue het er i sim Handtäschli no es pinks Portemonnaie gfunde. Da isch em denn klar worde: Er het di falsch Täsche mitlaufe lah! Komando zurück und im Rumpelzelt heimlich d’Täsche wieder zrugg tusched. Denn het au er entlich chöne hei stolpere. 

 

***Sunntig***

Am Sunntig Morge hend all wieder viiiel z’früeh müesse usem Näscht flüchte. Z’Morge, packe, schminke. S’Goldnäsli het sich dörfe vonere sehr kreative Persönlichkeit schminke lah. Drum het er sich das nöd neh lah, und het sich uf de Wäg zum entsprechende Zimmer gmacht. Da er meh Platz als anderi het, het mer sich dete sehr guet chöne uslebe… 

Alles Gschminkt, Gepäck verstaut, Ready zum Uschecke. Mer sind froh gsii, dass es grad gegenüber vom Hotel öbis z’Trinke und e Sitzglegeheit geh het, gnau det hemmer eus denn au en Moment verwiilet. Churz vorem 11i isch denn ufgfalle.. eine Fählt. Wo zum F*** isch de Dölf?! Ja, zum Glück hemmer ihm ufglütet, de isch nemmli no im Land der Träume gsii. Mer hend ihm denn versuecht schonend biizbringe, dass er i 10 Minute muess uscheckt ha.

Nach dem Drama hend d’Chlüppli sich denn für de Umzug ufgwärmt. So akrobatisch het mer d’Chlüppliseck nonie gseh… 

 

Parat und ufgwärmt, sind mer zrugg id Schwiiz gwanderet. Es het die geh, wo sich es Cordon-Bleu am Spiess gönnt het, und anderi wo sich am Zunftmeister volllaufe lah hend. Zack, ab an Grenzüberschriitende Umzug. Läck isch de elend lang. Drum hets au Lüüt geh, wo WÄHREND em Umzug hend müesse go seiche. Mer nenned jetzt ke Näme..  gäll M. Pauke. Am Ziel hemmer eus denn schnell verabschiedet und uf de Heiweg gmacht. 

Schön ischs gsi!!

 

Hebed en shöne aber nöd euse

Redaktion geschlossen. 

Olga, Brändi, O’Fuck. 

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